Hornhaut und Tränenfilm

Wissenswertes über die Hornhaut:

Die Hornhaut sitzt wie ein „Uhrglas“ vor der Regenbogenhaut (Iris) und der Pupille und ist damit eine sehr wichtige Komponente des optischen Abbildungsapparates des Auges. Sie besteht aus fünf unterschiedlichen Schichten, ist jedoch nicht, wie der Name vermuten lassen könnte, „verhornt“.
Wie jeder Teil des Körpers muss auch die Hornhaut ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt werden. Normalerweise geschieht dies im Körper über den Blutkreislauf. Da die Hornhaut aber keine Blutgefäße besitzt, wird sie zum größten Teil über die Tränenflüssigkeit versorgt.


Der Stoffwechsel der Hornhaut kann durch das Tragen von Kontaktlinsen beeinflusst werden.
Besonders das Tragen von nicht oder schlecht angepassten Kontaktlinsen kann an der Hornhaut Veränderungen hervorrufen, so dass ein weiteres Linsentragen nicht mehr möglich ist oder nur noch in einem sehr eingeschränkten Rahmen möglich ist.


Mit dem Tragen von nicht angepaßten Kontaktlinsen können Sie die Gesundheit Ihrer Augen gefährden!


Wissenswertes über den Tränenfilm:

Die Tränenflüssigkeit wird beim Lidschlag zu einem dünnen Film auf der Oberfläche der Hornhaut ausgebreitet.
Dieser Tränenfilm besteht zu etwa 98% aus Wasser, die restlichen 2% sind Proteine (Eiweiße), Lipide (ölige Bestandteile), Mucine (Schleim), gelöste Mineralsalze und andere gelöste Feststoffe.
Einige Komponenten der Tränenflüssigkeit können sich auf harten und vor allem auf und in weichen Kontaktlinsen ablagern. Je nach individueller Zusammensetzung Ihres Tränenfilms kann es so zu mehr oder weniger hartnäckigen Ablagerungen auf den Linsen kommen. Entsprechend dieser Gegebenheiten müssen die Kontaktlinsen unterschiedlich intensiv gepflegt bzw. gereinigt werden.